Adolf Hölzel
Euer _xzellenz danke ich ganz erge'benst für das

Euer _xzellenz danke ich ganz erge'benst für das (PDF | 3 Seiten, 196,4 KB) BRV
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Euer ~x(z)ellenz danke ich ganz erge'benst für das liebenswürdige Schreiben. Dabei bedaure ich +herzlichst+ / aufrichtig, da(ß) ich nicht die Gelegenheit hatte(,) das ~ild(,) / +welches+ das für das kleine Haus bestim(m)te%st, Ew / Ex(z)ellenz persönlich vorzufüh.ren und meine kleinen / Sorgen mitzuteilenn). +Es ist+ mü(ß)te bei U(.) für / Licht gemalt werden%(. ) ist noch ganz na(ß).Beides wichtige +Ursachen+ ~ründe(,) / die ein momentanes Absenden +zur ..Io.+ U(.) Vorzeigen +zu unrichtiger Stelle+ gefährlich erscheinen lassen.. Die wichtigen ragen(,) die ich Ew / Ex(z)ellenz zu unterbreiten habe U(.) bei welchen ich ge(-) rade auf Ew Exzellenz +Ra+ Meinung U(.) ~ a t " ) gro(ß)es Gewicht legen möchte, bestehen da(-) rin, inwieweit seine Majestät mit seiner für die Architektur notwendigen leichten / ~t(i)lisi(e)rung und mit einer für den Platz notwendigen brei(-) teren Behandlung einverstanden +wäre+ sein wird. Bei dem Dampfschifff wurde seinerzeit auch nicht das durchgeführte ~ild(,) sondern die breite Impression von der (K)om(m)ission ge(-) wählt. Hier aber ist nun mit +der gegebenen+ / einer sehr leuchtenden +Umgebung+ Holzvertäfelung zu konkurri(e)ren / U(.) au(ß)erdem +ist sie schon+ / wegen der ~istanz(,) die +Stelle+ für die Wandelnden / mit in Rechnung zu ziehen ist eine gro(ß)e Kraft
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in der Farbe nötig, die eben wieder nur durch eine breitere Form U ( . ) den einfachen ~insel(-) strich unterstützt -U(.) überhaupt herausge(-) bracht werden kann. Hierüber hätte ich mich gerne Ew E.x(z)ellenz gegenüber vor dem Bilde +gerne+ ausgesprochen. Von / verschiedenen Seiten habe ich wohl (K)omplimente über die Art der Lösung bekom(m)en. Aber +am+ / einzig wert~oll+sten+~) mich wäre +ei+ natürlich für
(2) unter +..L.+ gegebenen Bedingungen den / gleichzeitig Sr Majestät einigerma(0)en zu befriedigen. / Natür(-) lich wäre in rein dekorativer Hinsicht mancher andere Farbklang, eine noch leuchtendere Farben(-) zusam(m)enstellung für die vorhandene +gegebene+ / Umgebung in Betracht gekom(m)en. ~en(n)die Herbstskizze, / die Ew ~x(z)ellenz kennen(,) wirkt auf der stark / glänzenden Vertäfelung viel zu flau. Aber eine solche not(-) wendige Steigerung hätte dan(n) naturgemä(ß) zu weit von der Natur weggeführt. Es scheint mir darum das Frühjahrsgrün(,) wie es Ende Mai U(.) anfanga Juni an dieser Stelle zu sehen ist(,) geeigneter wie eine andere ~tim(m)ung. Die leuchtenden Farben dieser Jahreszeit habe ich darum +ein wenig forci(e)rt+ ausgenützt. / In Abetracht des grünen Bodenbelags so, da(ß) der grüne ~oden(-)~eppich +gewisserma(ß)en+ als +die+ / Lokalfarbe gedacht ist, die Schattentöne im Bilde dunkler
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wie dieser(,) die Lichter aber wesentlich heller +gebracht+ gehalten+ wurden. +Aber die+ / "Richtigkeit+ +dieser Annahmen kan(n) sich natürlich erst+ +an Ort und Stelle erweisen.+ d b e r die+ . . 2 . . / ~aum(-) verteilung U(.) (-)ausnützung der (K)onstru(k)tion +für den gegebenen 'Raum+ ho+ im architektonischen Sinne hoffe ich(,) soweit der interessante U(.) / . . Y . . Gegen(-) stand es zulä(ß)t, Aas Richtige getroffen zu haben. Aber die Richtigkeit aller dieser Annahmen kan(n) sich natürlich erst an Ort und Stelle erweisen. Der leitende Architekt des Hauses sah das Bild heute U(.) sprach sich sehr günstig aus. Es dürfte nun wohl das Angezeigteste sein, wen(n) ich von der ~x(k)ursion zurück bin U(.) Ew ~x(z)ellenz dann noch so gütig / sein +können+ wollen, wenn ~x(z)ellenz mit mir zusam(m)en das Bild an der bestim(m)ten Stelle ansehen würden, denn es wäre dann noch hinreichend ~eit(,)hderungen vorzunehmen 1 ) oder eine neue +Leinwand herzu+ Bild zu malen.
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