ask23 Textsuche

<< Zurück zum Archivbereich


Ergebnisse für Wirkung
Seite 1 (1 bis 10 von 124 Treffern) || weiter >>
  1. 100%

    Michael Lingner, Franz Erhard Walther Kunst - Gesellschaft M.L.: Wenn du eben davon gesprochen hast, daß du deinen Kunstentwurf heute lange nicht mehr so rigoros verteidigen mußt wie früher, dann berührst du damit die Problematik der gesellschaftlichen Geltung deiner Arbeit und - ganz grundsätzlich gesehen - die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, womit wir uns im folgenden beschäftigen wollen. Hat deine Arbeit inzwischen tatsächlich an Geltung gewonnen, so daß du um ihre Durchsetzung nicht mehr kämpfen mußt, oder gilt sie genausoviel oder genausowenig wie früher und ist lediglich selbstverständlicher geworden? Der Geltungsgewinn kann ja durchaus auch die negative Kehrseite haben, daß die Arbeit sozusagen professionell integriert, ja etabliert wird, aber in demselben Maße zugleich ihre allgemeine Brisanz verliert und ignoriert wird. F.E.W.: Einen prinzipiellen Unterschied zu der früheren Situation, wo meine Arbeit sehr umstritten war, sehe ich immer noch nicht. Gleichgültig hat meine Arbeit die Leute, die sich darum gekümmert haben, nie gelassen. Aber die Grundfragen, die sie eigentlich provoziert, die Erweiterungen, der Zugewinn, all die in ihr steckenden Möglichkeiten sind bis heute nicht wirklich aufgegriffen worden und haben nicht die Wirkungen entfaltet, die ich mir vorgestellt habe und für notwendig hielte. Das hindert mich aber überhaupt nicht, von dem Wert der Sache überzeugt zu sein und sie weiterhin zu vertreten. M.L.: Wenn ich mich z. B ... >>

  2. 87%

    Michael Lingner Referent: Bazon Brock Koreferent: Franz Erhard Walther Hamburg, 18.Juni 1973 INHALTSVERZEICHNIS Wirklichkeitskonstitution als Imagebildung S. 1 Wirklichkeitskonstitution als Produktion entfremdeter Wirklichkeit S.6 Wirklichkeitsproduktion als Arbeit S.28 Literaturverzeichnis S.51 WIRKLICHKEITSKONSTITUTION ALS IMAGEBILDUNG Aus eigener Anschauung, vielleicht besonders aus dem Umgang mit älteren Menschen, weiß jeder, daß es Gegenstände gibt, die für den Einzelnen mit einer ganz besonderen Bedeutung behaftet sind. Anstelle der sichtbar materialisierten Eigenschaften, deren gebräuchliche (!) Entfaltung den Gegenstand zum Gebrauchsgegenstand und damit zum Bestandteil einer allen gemeinsamen Alltagswirklichkeit (1) erklärt, existiert dann für die betreffende Person eine durch die Materialität des Gegenstandes nicht ausgewiesene subjektive Wirklichkeit, die oft erst dann bemerkt werden kann, wenn sie verletzt wird. (A ... >>

  3. 77%

    BILDER ERLEBEN UND VERSTEHEN EINFÜHRUNG IN DIE KUNSTREZEPTION Johannes Kirschenmann, Frank Schulz Inhalt Was ist ein Bild? 4 Bildbegriff Zoffany: Die Tribuna der Uffizien in Florenz (1772-78) 4 Funktion, Inhalt und Form Mittelrheinischer Meister: Altar Kloster Altenberg (um 1334) 6 Künstler - Werk - Rezipient Schmidt: Seemannsgarn (1991) 8 Über unser Sehen - Das „schöpferische Auge" Itten/Albers: Farbwirkungen (1961-63 ... >>

  4. 73%

    Michael Lingner Hypnotische Griffe Materialien zur aktuellen Kontroverse um Wagners Kunstkonzeption vor dem Hintergrund der Gesamtkunstwerk-Problematik I. Das Gesamtkunstwerk ist ein paradoxes, gerade deshalb für die Moderne und ihre Kunst aber überaus symptomatisches Phänomen, weil es entsteht, als es eigentlich schon vergangen ist: Es wird am Anfang des 19. Jahrhunderts erst zum Thema und bald auch zur ästhetischen Idealvorstellung, als es bereits aufgehört hat, als Selbstverständlichkeit zu existieren. Solange die Kunst nämlich in kultische, religiöse oder feudalistische Funktionszusammenhänge eingebunden war, wurden Werke geschaffen, welche, wie etwa die griechische Tragödie, die gotische Kathedrale oder das barocke Schloß, nach unserem heutigen Begriff den Charakter von Gesamtkunstwerken hatten; entstanden durch die Vereinigung verschiedener Künste und integriert in die lebensweltliche Wirklichkeit waren es gleichsam natürliche, als solche weder bewußt geschaffene noch erlebte Gesamtkunstwerke. Indem die Kunst sich freilich der Fesseln ihrer konventionellen Funktionszusammenhänge entledigte und Autonomie dadurch erlangte, daß sie sich nur noch den eigenen, kunstimmanenten Gesetzen unterwarf, um allein ihrer selbst und ihrer spezifisch ästhetischen (nicht religiösen oder moralischen noch belehrenden) Qualitäten wegen anerkannt zu werden, sonderten sich die Künste voneinander ab und verloren zugleich ihre bisherigen Bindungen zur Lebenswirklichkeit. Die autonomen, von anderen gesellschaftlichen Teilbereichen sich abgrenzenden K ... >>

  5. 68%

    Wie Werbung wirkt: Theorien und Tatsachen Inhalt Einleitung...................... 11 Teil I DIE THEORIEN DER THEORETIKER 1. Kapitel Die unsichtbare Manipulation Die Erfindung unsichtbarer Werbung und die Folgen . . 17 Ein altes Thema mit neuen Variationen......... 19 Was ist unterschwellige Manipulation? Die wissenschaftliche Definition........... 20 Methodische Probleme. Hundertstel oder tausendstel Sekunden?....... 20 Theoretische Probleme 1. Wie wirkt unterschwellige Werbung?......... 23 2. Das Unterbewußtsein als Zensurinstanz und die Alltagserfahrung............... 26 3. Die Interpretationen der Psychoanalytiker...... 28 Der P ... >>

  6. 63%

    In letzter Zeit gefällt es mir nicht mehr, in Vorträgen hauptsächlich auf das zurückzugreifen, was bereits publiziert ist und vielleicht besser, in jedem Fall aber schneller, auch gelesen werden könnte. Stattdessen versuche ich, jeweils das vorzutragen, was gerade im Mittelpunkt meines theoretischen Interesses steht, auch wenn es möglicherweise noch nicht zu Ende gedacht und genügend abgeklärt ist. Einen meiner momentanen Arbeitsschwerpunkte bildet die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Kunst und Kultur. Zu dieser Thematik werde ich einige Überlegungen skizzieren, die sich zwar als vorläufig erweisen mögen, aber vielleicht gerade wegen ihres hypothetischen und offenen Charakters zum Weiterdenken und Diskutieren besonders geeignet sind. In dieser Hoffnung möchte ich mich drei Fragekomplexen zuwenden, die für die Kunstpädagogik wie für jede künstlerische Lehre und Vermittlung zentral und folgenreich sind: 1. Wie lässt sich das Verhältnis von Kunst und Kultur näher bestimmen? 2. Wie lässt sich ein neuer Handlungsraum aus dem Spannungsverhältnis von Kunst und Kultur gewinnen? 3. Wie lässt sich Kunst in Kultur transformieren, um so wieder eine größere gesellschaftliche Geltung zu erlangen? Im Sinne einer ersten Annäherung an diese Fragen sei daran erinnert, dass Kunst und Kultur sich keineswegs einfach gleichsetzen lassen, sondern deutlich voneinander zu unterscheiden sind. Schon der erste Blick zeigt, dass Kultur gegenüber der Kunst das Grundlegendere ist, weil K ... >>

  7. 63%

    Reprint Zwischen Kern und Mantel. Franz Erhard Walther und Michael Lingner im Gespräch über Kunst. Inhalt des Buches: Vorbemerkungen Michael Lingner Kunst - Sprache Kunst - Gesellschaft Kunst - Vermittlung Kunst - Geschichte Kunst - Werk Kunstreflexion als Medium künstlerischer Verantwortung Rainer Walther Biographien, Bibliographien Die meisten Schriften über Kunst sind von Leuten verfaßt, die keine Künstler sind: daher alle die falschen Begriffe und Urteile. Delacroix MICHAEL LINGNER: VORBEMERKUNGEN Entstanden ist dieses Buch aus sieben mehrstündigen, insgesamt ca. 20 Stunden dauernden Dialogen, die F. E ... >>

  8. 56%

    „Entweder das Bewusstsein setzt sich doch noch durch, baut sich seinen Naturschutzpark namens Freiheit und Selbstbestimmung für alle, also die einzige Umwelt, die es am Leben halten kann, oder aber…das Bewusstsein vergeht – entweder also, wir oder unsere Nachkommen werden frei und glücklich, oder das Denkvermögen, mit dem wir sagen können, dass wir unfrei und unglücklich sind, verschwindet.“ Aus dem Roman „Dirac“ von D. Dath Wer an das Talent der Kunst zum Transzendieren als unverzichtbare Qualität und notwendige Bedingung ihrer Möglichkeit glauben will, dem wird sie generell zum Grenzphänomen und der Künstler zum Grenzgänger. Dieser sucht, um im Niemandsland des Dazwischen bestehen zu können, die Freiheit von äußerem Zwang, ohne die er seinen Weg zur künstlerischen Selbstbestimmung nicht finden kann. Die zur Beförderung der Kunstautonomie nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland grundgesetzlich fixierte „Freiheit der Kunst“ war zwar eine wünschenswerte historische Errungenschaft. Dies sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass durch die im Osten verfügte Parteilichkeit und staatliche Zensur der Kunst die Ausübung künstlerischer Freiheit zwar erheblich zu erschweren, aber eben auch nicht prinzipiell auszuschließen war. Die Freiheit oder U ... >>

  9. 56%

    Über die Demokratie in Amerika Ausgewählt und herausgegeben von J. P. Mayer Inhalt Vorwort von Carl J. Burckhardt............ 3 Tocqueville und sein Werk............... 7 Aus dem ersten Band Einleitung ...................... 15 1. Die Gesellschaftsordnung Angloamerikas .... 34 Entscheidend für die Gesellschaftsordnung Angloamerikas ist: sie ist in ihrem Wesen demokratisch ........ 34 Politische Folgen der Gesellschaftsordnung Angloamerikas................. 44 2. Das Prinzip der Volkssouveränität........ 45 3. Die Untersuchung der Einzelstaaten muß der Erörterung über die Bundesregierung vorangehen .......... 49 Von der Gemeindeordnung in Amerika...... 50 Umschreibung der G ... >>

  10. 56%

    Johann Wolfgang Goethe Zur Farbenlehre Didaktischer Teil Mit einem Nachwort von Andreas Speiser INHALT Zur Farbenlehre. Didaktischer Teil Vorwort..................... 5 Entwurf einer Farbenlehre Einleitung..................... 13 Erste Abteilung • Physiologische Farben I. Licht und Finsternis zum Auge......... 20 II. Schwarze und weiße Bilder zum Auge...... 22 III. Graue Flächen und Bilder........... 16 IV. Blendendes farbloses Bild........... 27 V. Farbige Bilder................ 29 VI. Farbige S ... >>

Ergebnisse für Wirkung
Seite 1 (1 bis 10 von 124 Treffern) || weiter >>