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Ergebnisse für Lust
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  1. 100%

    Michael Lingner Die zarteste Versuchung seit es Avantgarde gab - Kunsterfahrung mit Geschmack Von der Negierung zur Kultivierung des Geschmacks Die herrschende Erlebnisorientierung der Menschen sowie die umfassende Ästhetisierung der Dingwelt sind zwei sich wechselseitig verstärkende Tendenzen, die für unsere Gegenwartskultur prägend sind. Ein Lebensgefühl hat sich verbreitet - und sei es nur als Wunschvorstellung, das nicht mehr davon bestimmt ist, den Kampf ums Dasein zu bestehen. Wenn trotz "allem Krisenbewußtsein ... das Leben als garantiert gilt, kommt es darauf an, es so zu verbringen, daß man das Gefühl hat, es lohne sich." (1) Dem Diktat der nackten Notwendigkeiten entronnen oder sich entziehend, liegt der Brennpunkt allen Begehrens darin, das "Projekt des schönen Lebens" (2) zu verwirklichen. Anstelle von Notwendigkeiten fungiert überall der Genuß als entscheidender Attraktor. Unsere "Erlebnisgesellschaft", wie sie soziologisch klassifiziert worden ist, bildet die Drift aus, daß selbst die existentiellsten Fragen, die einst für moralisch, religiös oder etwa wissenschaftlich entscheidbar gehalten wurden, nun der Einzelne als seinem Belieben überlassene Geschmackssache ansieht. Selbst dem Recht (3) werden allenfalls Begrenzungen der individuellen Wahlmöglichkeit insoweit zugestanden, als dadurch gerade die Wahrung der V ... >>

  2. 100%

    Michael Lingner, Pierangelo Maset Zwischen Reiz und Regel liegt die Lust. Dialog zur ästhetischen Bildung PM: Anfang der neunziger Jahre boomt das Thema Ästhetische Bildung auf Kongressen und in Publikationen. Im Zuge der Auseinandersetzung um die Postmoderne erscheint die perspektivische Verschränkung von Ästhetik und Bildung als dringend notwendig. Die Diskussion hat sich aber erst einmal auf den deutschen argumentativen Zusammenhang beschränkt, da die Tradition des hiesigen Bildungsbegriffs in allen seinen Verästelungen international nur schwerlich zu vermitteln ist. Was mich dabei immer wieder erstaunt hat, ist die Tatsache, dass Gadamers Grund-Vorbehalt gegen die Ästhetische Bildung, sie sei grundsätzlich historistisch angelegt, kaum ernsthaft Berücksichtigung gefunden hat, obwohl "Wahrheit und Methode" bereits 1960 erschienen ist. Inzwischen ist unübersehbar geworden, dass die Diskussion um Ästhetische Bildung bodenlos war. Insbesondere wird dies bei vielen kunstpädagogischen Schriften deutlich, die nicht produktiv in der Lage sind, Positionen zu rekonstruieren und zu kritisieren, sondern stattdessen alles mit allem verbinden und völlig inkompatible Ansätze miteinander vermengen, was ein deutliches Kennzeichen für die Auflösung der Disziplin "K ... >>

  3. 88%

    Michael Lingner Krise, Kritik und Transformation des Autonomiekonzepts moderner Kunst Zwischen Kunstbetrachtung und ästhetischem Dasein Für die Entwicklung der modernen Kunst sowie für ihre Deutung und Bedeutung ist Autonomie der entscheidende Faktor. Was ursprünglich als "Autonomie der Kunst" bezeichnet worden ist, meinte ihre auf die Französische Revolution zurückgehende Befreiung von klerikaler und feudalistischer Fremdbestimmung. Die ökonomische, rechtliche und ideologische Unabhängigkeit von den kirchlichen und höfischen Auftraggebern, die den Beginn der modernen Kunstentwicklung markiert, ist dann später als "Freiheit der Kunst" in den bürgerlichen Verfassungen fixiert und verallgemeinert worden: Fortan sollte die Kunst vor allen äußeren Eingriffen und gegen jegliche Instrumentalisierbarkeit geschützt sein. Durch diese zunächst bloß formelle Freiheit war die Autonomie der Kunst zwar abstrakt ermöglicht, aber noch längst nicht in substantieller Weise eingelöst worden. Denn Freiheit als Recht zur Abwehr oder als Zustand der blossen Abwesenheit von Fremdbestimmung kann nie mehr als nur eine notwendige Voraussetzung für die Selbstbestimmung der K ... >>

  4. 85%

    Michael Lingner Geschmackskultur. Essen in der Mensa des Bauhauses Dessau - ein Tafelbild Menue: Rote Beetesuppe Rinderfiletbraten in Rotweinsoße mit Apfelrotkraut und Kartoffelklößen Quarkkeulchen mit Zucker, Zimt und Apfelkompott Müller-Thurgau trocken (Weißwein) Dornfelder trocken (Rotwein) Am Donnerstag, 28. Juli 2005, ist ab 18 Uhr für die TeilnehmerInnen des Projektes „Das Vermögen der Kunst" ein 3-Gang-Menue in der Mensa des Bauhauses Dessau angerichtet worden. Die Speisen wurden auf einem vom Autor entworfenen Geschirr, dem „Pruszkuwer Rhizom", serviert. Der Name des G ... >>

  5. 85%

    Michael Lingner Geschmackskultur. Essen in der Mensa des Bauhauses Dessau - ein Tafelbild Menue: Rote Beetesuppe Rinderfiletbraten in Rotweinsoße mit Apfelrotkraut und Kartoffelklößen Quarkkeulchen mit Zucker, Zimt und Apfelkompott Müller-Thurgau trocken (Weißwein) Dornfelder trocken (Rotwein) Am Donnerstag, 28. Juli 2005, ist ab 18 Uhr für die TeilnehmerInnen des Projektes Das Vermögen der Kunst" ein 3-Gang-Menue in der Mensa des Bauhauses Dessau angerichtet worden. Die Speisen wurden auf einem vom Autor entworfenen Geschirr, dem Pruszkuwer Rhizom", serviert. Der Name des G ... >>

  6. 85%

    Michael Lingner Für die einen ist es Nihilismus, für die anderen die höchste Herausforderung heutiger Kunst Die Überwindung der avantgardistischen Negierung durch die ästhetische Kultivierung des Geschmacks Für unsere Gegenwartskultur sind zwei Tendenzen prägend, die sich wechselseitig verstärken: Die extreme Erlebnisorientierung der Menschen und eine immer umfassendere Ästhetisierung der Dingwelt. Ein Lebensgefühl hat sich verbreitet - und sei es nur als Wunschvorstellung -, welches nicht mehr davon bestimmt ist, den Kampf ums Dasein zu bestehen. Trotz «allem Krisenbewußtsein ... (gilt) das Leben als garantiert», und für die meisten kommt es nach den Untersuchungen des Bamberger Kultursoziologen Gerhard SCHULZE vor allem «darauf an, es so zu verbringen, daß man das Gefühl hat, es lohne sich». (1).Das «Projekt des schönen Lebens» (2) zu verwirklichen, darin liegt der Brennpunkt allen Begehrens, das von den Begrenzungen des Daseins nichts wissen will. Anstelle des Notwendigen fungiert überall der Genuß als entscheidender Attraktor für das Erleben und Handeln. Was ernst und von existentieller Bedeutung zu sein scheint, wird am liebsten verdrängt, seitdem auf solche Herausforderungen nicht mehr mit moralischen, religiösen oder etwa wissenschaftlichen Wahrheiten geantwortet werden kann. Unsere «E ... >>

  7. 76%

    INHALT Vorwort ......... 1 Einleitung.................................. 4 Kants Abgrenzung der philosophischen von der empirischen Ästhetik — primäre Orientierung auf eine Analyse des Urteils — Schwierigkeiten für den interpretierenden Zugang Systemgedanke und entdeckende Analyse................. 12 I..................................... 12 Die Äußerlichkeit des Schemas der Urteilstafel für die Analytik des Schönen II .................................... 18 Ortsbestimmung einer Kritik der Urteilskraft in den beiden Einleitungen — keine Klarheit über die Einordnungsversuche in das System der Kritik III.................................... 28 Methodischer Charakter der Analytik des Schönen: eine entdeckende Analyse Reflektierende Urteilskraft und ästhetisches Urteil............. 32 I..................................... 32 Die Argumentation der Ersten Einleitung: Was ist reflektierende Urteilskraft? — reflektierende U ... >>

  8. 71%

    Immanuel Kant Schriften zur Ästhetik und Naturphilosophie WERKE III Herausgegeben von Manfred Frank und Veronique Zanetti INHALT Reflexionen zur Ästhetik............ 9 Über ästhetische und logische Vollkommenheit . . . 139 Das Gefühl der Lust und Unlust......... 171 Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft 201 Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht................ 321 Bestimmung des Begriffs einer Menschenrace . . . 559 Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte . . . 359 Vorarbeit zu »Über den Gebrauch ideologischer Prinzipien in der Philosophie«........... 377 Über den Gebrauch teleologischer Prinzipien in der Philosophie .................. 381 Erste Einleitung in die »Kritik der Urteilskraft« . . 415 Kritik der Urteilskraft............. 479 Über das Organ der Seele........... 88 ... >>

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    Zyma Art Today Heft Nr.4/Nov./Dez. 1995 geschmack I/II 6 Zwei Lehrstuhlinhaber, zwei Geschmacks-Welten. Michael Lingner präsentiert in seinem Beitrag für ZYMA Art Today die Praxis-Nähe der Theorie und Kurt Weidemann nahm in Berlin erfreut, aber doch gelassen den Lucky Strike Designer Award in Empfang. geschmack III 18 Ein Künstler sieht eine Kunstsammlung. René Straub, Muster-Spezialist und zusammen mit Harry Walter als 'Archiv Beider Richtungen' firmierend, näherte sich dem Haus von Ottomar Domnick im schwäbischen Nürtingen. geschmack IV/V ... >>

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    Immanuel Kant Anthropologie in pragmatischer Hinsicht Inhalt Einleitung: Kants pragmatische Anthropologie, Von Wolfgang Becker ................ 9 Immanuel Kant Anthropologie in pragmatischer Hinsicht Vorrede ........................ 29 Inhalt ......................... 33 Erster Teil. Anthropologische Didaktik. Von der Art, das Innere sowohl als das Äußere des Menschen zu erkennen Erstes Buch. Vom Erkenntnisvermögen ....... 37 Vom Bewußtsein seiner selbst ............ 37 Vom Egoism ................... 38 Anmerkung. Über die Förmlichkeit der egoistischen Sprache .............. 41 Von dem willkürlichen Bewußtsein seiner Vorstellungen .................. 42 Von dem Beobachten seiner selbst ........ 43 Von den Vorstellungen. die wir haben, ohne uns ihrer bewußt zu sein ............... 46 Von der D ... >>

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